Thursday, September 14

T - 16h

Jetzt geht's dahin. Mein Konto ist bereits aufgelöst, die Koffer sind (so gut wie) gepackt und seit eben ist sogar der Tequila in unserer Wohnung alle. Ich werde jetzt die letzte Nacht in Princeton ausnutzen, bevor es morgen zum Flughafen geht und ich etwa 10 Stunden später wieder im alten Europa bin... ;-)

In diesem Sinne quasi bis später, das hier wird wohl einer der letzten Einträge dieses Blogs sein.

Monday, September 11

Finale...

So, jetzt ist's soweit. Ich bin gerade dabei, hier meinen Schreibtisch und Rechner zu räumen, vorhin waren wir beim Mexikaner mit Margeritas beim Farewell-Lunch (nur diesmal von uns und nicht von jemand anders), die Donut-Break für morgen ist geplant und ich muss dann im Prinzip nur noch meine Grafikkarte und meinen Batch abgeben, und mein Praktikum hier ist zu Ende.

Aber zumindest geht es mit einem Maximum zu Ende: Heute nacht haben insgesamt 10 Leute in unserer Wohnung übernachtet, was so weit knallharter Rekord ist. Neben der beeindruckenden Stammbesetzung von 6 Leuten kamen noch Josef mit seiner Freundin, die zwar gestern von ihrer Abschlusstour durch die USA zurückgekommen sind, aber erst morgen weiterfliegen, und Vater und Bruder von Holger, die jetzt demnächst ihre Abschlusstour starten werden.

Sunday, September 10

Blue Man Group


Heute war ich in New York, unter anderem im Astor Place Theater in der Lafayette Street, und hab mir dort die Blue Man Group angeschaut. Eine Wahnsinns Show, von der es auch eine Version in Berlin gibt, wie ich an dieser Stelle erwähnen möchte. Wer noch nichts von der BMG weiß, sollte sich schämend in die Ecke stellen, und danach ein wenig Recherchieren und danach optimalerweise Karten bestellen, man muss da mal gewesen sein!

Und ja, an Broadwayshows kann ich mich wirklich gewöhnen, ich nehme Empfehlungen für die nächste gerne entgegen. ;-)

Thursday, September 7

Golf5piel

Letztens habe ich es tatsächlich noch geschafft, hier mit Schacse golfen zu gehen. Wir waren beim Princeton Country Club, konnten aber leider nur (weil wir einerseits recht spät angefangen haben und andererseits für die ersten Löcher sehr lange gebraucht haben) 7 Löcher spielen.

Wie gesagt, die ersten paar Löcher waren bei uns beiden noch recht brutal, aber gegen Ende konnte man schon wieder etwas Spielkultur erkennen. ;-) Gut, auf die vorgegebenen 28 Schläge habe ich 57 gebraucht, aber über Schacses Ergebnis möchte ich an dieser Stelle in eigenem Interesse lieber nichts sagen...

Sunday, September 3

Raffo in San Diego

Ueber dieses Wochenende bin ich, auch um den Labor Day entsprechend zu nutzen, nach San Diego geflogen. Damit bin ich ausserdem der Einladung von zwei Bekannten gefolgt, die mich hierher eingeladen haben, Vibeke und Raul Ahumada. Hier ist je ein Bild von den Beiden mit mir vor der Skyline von San Diego. Den Zoo von San Diego (einer der groessten der Welt!), die Suedwest-Spitze der USA mit Blick auf Mexiko und die Bucht von San Diego habe ich jetzt schon gesehen. Morgen geht es hier weiter und spaeter dann wieder zurueck nach Princeton fuer die letzten beiden Wochen in Amerika.

Thursday, August 31

"...A song like this..."

Letztes greater Wochenende war mal wieder von Ereignissen überwältigt... Es fing damit an, dass wir am Donnerstag (vgl. "greater Wochenende" *g*) am Broadway im Musical "Spamalot" von Monty Python (!) waren, das ja, wie bestimmt alle wissen, auf den "Rittern der Kokosnuss" basiert. Ein hervorragendes Erlebnis, welches noch elegant abgerundet wurde durch den Samstag, an dem wir mal wieder in den Gunks (wir berichteten) waren, wo ich diesmal ordentliche 5.8 und 5.9er Strecken 'runtergebrochen habe.



Aber das es auf's Ende zugeht lässt sich wohl kaum mehr bestreiten, denn heute waren wir (gerade eben!) wieder weg, um den Abschied von nicht weniger als 3 Leuten zu feiern, die in den nächsten Tagen gewissermaßen von uns gehen. Deshalb an Greg, den alten Kanadier, Josef und Marc einen schönen Gruß von dieser Stelle, bis das nächste mal in oder um München! ;-)

Wednesday, August 16

Jackie, Ken's Crack & City Lights

Ken's Crack

...so hießen die Routen, die ich letztes Wochenende mit Alexander, Chrisoph, Mikael und Yann (alles Interns oder full Employees bei Siemens) in den Gunks in New York geklettert bin. Das da Links ist gleich mal Ken's Crack


In den Gunks? Geklettert? Wap?


Ich in Ken's Crack

Tja, so kann's kommen. Seit einem Einführungsklettern vor ein paar Wochen in der Rockville Kletterhalle habe ich hier angefangen, zu klettern, und so waren einige, die das schon einige Zeit länger machen und ich eben mal in einem richtigen Klettergebiet. Und nur für's Protokoll, die drei Routen haben die Schwierigkeit 5.5, 5.7 und 5.7! Was das heißt, erkläre ich vielleicht das nächste Mal. *g*



Gut, normalerweise sind wir eben in der Kletterhalle vom Rockville Center (wie z.B. heute erst wieder), und da sind halt "nur" die bekannten Kletterwände mit farblich markierten Routen. Erinnert sich jemand an die Kletterwand in der Schule, an der Rückwand der Sporthalle? Das war nichts, gar nichts! ;-)


Rockville Climbing Gym

Friday, August 11

Es geht dem Ende entgegen...

Es kommen und gehen bei Siemens ja immer irgendwelche Interns, was bedeutet, dass man quasi regelmässig irgendwelche Ice-Cream-Breaks hat, von Leuten, die gerade gehen.



Aber in letzter Zeit kommt es schon langsam vor, dass diese Pausen zu Leuten gehören, die man kennt, und jetzt verabschieden sich grad wieder einige. Diesmal sind es die Österreicher (oder, wie es in einer interessanten E-Mail einmal hieß, die "German substitutes" *g*), auf deren Blogs ich an dieser Stelle noch einmal gesondert hinweisen möchte:



Schafl & Michael (zugegeben, der Text hinter diesen Blogs ist jeweils der selbe, weil es kombinierte Blogs sind, aber von dort aus kommt man ja auch auf deren normale Webseiten...)



Dann mal guten Rückflug Jungs! ;-)

Wednesday, August 9

Stromausfall

Heute gings bei Siemens rund! Es ging schon mal so los, dass ich minimal über die Zeit geschlafen habe. Als ich dann so gegen 12 In der Lobby war, sind mir bereits einige Leute meines Departments (die vorher auch am Lehrstuhl in München waren) entgegengekommen, und haben mich zum Mittagessen mitgenommen, weil jemand anders aus dem Department sein Praktikum beendet hat. Als wir dann zurückgekommen sind, war es auf den Gängen schon so merkwürdig dunkel, und im Cubicle angekommen hat sich dann das ganze Ausmaß offenbart, dass in den meisten Teilen des Gebäudes (und wie sich später herausgestellt hat an der ganzen Straße) der Strom ausgefallen war. Nur die wenigen Rechner, die aus irgendwelchen Gründen an die Notstromversorgung angeschlossen waren, liefen noch (darunter auch meiner...) aber sonst nichts mehr. Bei der Gelegenheit konnte man erst mal merken, wie leise es im Imaging Lab sein kann, wenn nicht 20 PCs, 2 große Ultraschallmaschinen und die Klimaanlage laufen! ;-)

Monday, August 7

Texas Hold 'Em...

Wie schaut ein Wochenende eigentlich aus, bei dem keine Feiern sind? Also ein einzelner Tag eines Wochenendes, an dem grade keine Feier ist. *g* Meist ergibt sich da eine muntere Runde aus Pokern und Computerfußball. Hier zu sehen ist eine zünftige Runde Texas Hold 'em. Und ja, der Stapel Geld vor mir ist dreimal so hoch wie der der anderen, weil "jemand" (ohne Namen nennen zu wollen) halt kein Spielgefühl besitzt... *g*






Stellenweise werden natürlich auch die alten Partyklassiker ausgepackt, wie hier eine Runde Mäxchen, mit CDS-Tasse und präparierter CD statt Würfelbecher und Bierdeckel (nicht zuletzt, weil wir diese beiden Utensilien nicht zur Hand hatten).


Thursday, July 13

In Amerika ist alles größer...

...selbst der Regen. Die Regentropfen haben einen Durchmesser von bestimmt einem Inch und der Wind sorgt dafür, dass der Regen quasi waagrecht gegen die Scheiben knallt. Dafür hat es auch nach dem Regen die gleiche Außentemperatur von etwa 86°F, bei minimal gesteigerter Luftfeuchtigkeit auf wahrscheinlich 80%. ;-)




So schaut das dann etwa aus. Und die Umrechnungen seien dem geneigten Leser als Übungsaufgabe überlassen.

Saturday, June 24

2:0

Aus gegebenem Anlass berichte ich auch mal von unserer WM hier aus einem Land, das nicht aus der Vorrunde heraus gekommen ist.

Dank Zeitverchiebung sind die Spiele hier ja irgendwo zwischen 10:00 vormittags und 3:00 nachmittags, also normalerweise voll während der Arbeitszeit. Bei Siemens direkt gibt es keine Übertragung (weil in der ganzen Straße gleich mal kein Kabel gelegt ist). Aber da zeigt sich aber gleich der Vorteil, als (a) Intern in einer (b) Forschungsanstalt zu arbeiten: Dank der flexiblen Arbeitszeiten ist es kein Problem, wenn man zu Spielen seiner Mannschaft geht. So sind wir eigentlich immer als größere Gruppe in irgendeiner Bar oder einem Restaurant, immerhin mit einigen Trikots, Bändern und Fahnen dekoriert, und irritieren mit passendem Torjubel immer die umstehenden Amerikaner, die das Spiel nicht verstehen. *g*

Dazu kommen dann noch Internetradio oder, sogar von einer speziellen Streaming-Arbeitsgruppe von Siemens zu "Testzwecken" zur Verfügung gestellt, Live Übertragungen der passenden Fernsehsender.

Kurzum, man kriegt hier schon mit, was so los ist, nur leider ist die Stimmung eher zurückhaltend. Wenn man, wie heute, nach einem grandiosen 2:0 aus dem Frühstücksrestaurant wieder auf die Straße geht, ist alles genau wie vorher auch. Keine Stimmung auf den Straßen, selten wird man mal als schwarz-rot-goldene Gruppe angesprochen. Aber immerhin gelten wir hier als guter Kandidat für den Titel... ;-)

Saturday, June 17

Kanada, Teil 3

CN Tower in Toronto
In Toronto angekommen ging es natürlich hauptsächlich um den CN Tower, der mit guten 553m Höhe (zumindest noch) das höchste freistehende Bauwerk der Welt ist. Auch sehr interessant: Auf der Aussichtsplattform gab es einen bereich mit Glasboden, da konnte man also etwa 500m freie Luft unter seinen Füßen bewundern!


553m Fernsehturm in Kanada
So sieht das Ganze dann von unten aus, wenn man kurz vorm Eingang steht.



Und noch ein Beitrag für die zu Hause gebliebenen Shadowrunner: In Kanada gibt es schwarzes IC in Dosen zu kaufen! ;-) Ich möchte aber auch allgemein auf die Mengenangabe hinweisen, die man unten rechts erkennen kann...

Kanada, Teil 2

So, wir sind schon längst wieder zurück, aber mangels Bildern habe ich den entsprechenden Blogeintrag noch nicht verfasst. Das hole ich hiermit nach!

Wir sind also erst an die Niagarafälle gefahren, haben uns die angeschaut, dann ging es nach Toronto weiter und danach wieder zurück. Ein Drei-Tages-Trip, der durch einen der spärlich gesäten Feiertage, Memorial Day, ermöglicht wurde. ;-)

amerikanische Niagarafälle
Links sieht man die amerikanischen Fälle, unten die kanadischen "Horseshoe Falls".


kanadische 'Horseshoe Falls'
Die liegen auch mehr oder weniger so nebeneinander, dazwischen ist eine kleine Insel mit weiterer Aussichtsplattform (eine der mindestens 20 Möglichkeiten, in dieser Gegend auf die Wasserfälle zu schauen *g*).


Die Niagarafälle von unten
Seit jemand in Kanada auf die Idee gekommen ist, einen Tunnel von außen hinter die Fälle zu buddeln, kann man sich das Wasser auch aus nächster Nähe anschauen. Es gibt auch Stollen, die direkt hinter das Wasser führen, aber die sind eher langweilig, weil sie so eng sind, dass man das Wasser kaum erkennt, was in 10m Entfernung an einem vorbeirauscht.


Unser Motel und der Niagara Tower im Hintergrund
Der letzte Eintrag stammt aus unserem Hotel aus bekannt guter Lage, hier ist ein Bild davon. Der Turm im Hintergrund ist eine weitere hervorragende Möglichkeit, sich das ganze Wasser anzuschauen, oder noch mal eine Luftaufnahme vom Cadillac Motel zu machen.

Unser Motel aus der Vogelperspektive

Friday, May 26

Welcome to Canada!

Gerade eben sind wir frisch in Kanada angekommen und haben im Motel eingecheckt. Und Ich kann jetzt schon sagen, dass ich es hier eine Zeit lang aushalten koennte: Direkt gegenueber ein "Tony Roma's" (die besten Spare Ribs der Welt!!), direkt daneben ein "Tacos n Tequila" (der Name sagt glaube ich alles), daneben ein Liqueur Store und ein Laden, der Feuerwerkskoerper verkauft... :-D

Ach ja, als Zusatzfeature sind die Niagarafaelle in Laufreichweite. *g*

Monday, May 22

Miccai '06

Aus aktuellem Anlass eine Randinformation: Seit heute weiß ich, dass das Paper "Recovery of surgical workflow without explicit models", an dem ich mitgearbeitet habe, auf der Miccai Conference 2006 als Poster aushängen darf. Es wird also nach meinem Praktikum hier direkt über die Wies'n nach Dänemark weitergehen! ;-)

Friday, May 12

Pulp Fiction

Im Amerika gibt es ja erstmal Alles und von Allem auch mehr. Orangensaft zum Beispiel. Da gibt es von jeder Firma drei Sorten, "no pulp", "some pulp" bzw. "with pulp" und "lots of pulp" bzw. "most pulp". An dieser Stelle sollte man wissen, dass "pulp" auch "Fruchtfleisch" heißt.

Wie auch immer, meine Theorie zu dem Ganzen ist, dass jeder Orangensaft, der hier produziert wird, erst mal in drei etwa gleich große Tanks gefüllt wird. Der erste Tank wird direkt in Flaschen und Tüten abgefüllt und als "some/with pulp" verkauft. Der Saft aus dem zweiten Tank wird gefiltert und dann als "no pulp" unters Volk gebracht. Dann wird dieser Filter ausgekratzt und der Rückstand in den dritten Tank gekippt, damit das alles dann als "lots of/most pulp" abgefüllt werden kann...

Monday, May 1

D.C.

Jetzt am Wochenende waren wir in Washington, D.C.! Auch eine sehr coole Stadt, die zu etwa 50% aus Säulen und zu 60% aus Memorials besteht (denn ja, da gibt es Überschneidungen).

Außer den ganzen Säulen, Memorials und Säulenmemorials gibt es dann auch noch die 18th Street, in der sich ein Club an den nächsten reiht und dazwischen nur noch Bars sind! ;-) Da waren wir am Freitag in einem interessanten Club, der auf zwei Stockwerke verteilt wechselnd Musik aus allen möglichen Richtungen gespielt hat und im Hintergrund lief in den Fernsehern Matrix 2. Am Samstag waren wir im Club "Home", der dann schon auf 4 Areas Party-, Hip-Hop & R'n'B und griechische House-Musik gespielt hat, also auch ziemliche Stimmung.


Davon gibt es aber keine Fotos, weil wir ja nicht zum Spaß da drin waren sondern zum Power-Feiern. Dafür gibt es Fotos vom Rest des Ausfluges. Eine kurze Zusammenfassung: Säulen und Memorials. :-D Rechts der Blick über das WW2-Memorial und den Reflection Pool auf das Lincoln Memorial (das mit den Säulen... *g*).



Das Weiße Haus, augenscheinlich mit'm Schorschi drin, weil auf dem Dach (hier nicht so gut sichtbar) Scharfschützen auf- und abgelaufen sind...



Wir (also von links Marc, Angelika und ich) vor dem Kapitol. Mein Dank geht an dieser Stelle an den professionelle Fotografen und Sponsor dieser Bilder, Paul. *g*



Das Thomas Jefferson Memorial hinter dem "Basin".




Hier eine sehr dramatische Aufnahme vom Washington Monument, dem bekannten Obelisken und noch mal in der Übersicht. Und eigentlich ist das auch nur eine Säule... ;-)

Thursday, April 20

"questionable Age"

Gestern war mal wieder "Ivy's Wednesday". Genaugenommen war gestern halt Mittwoch, und Mittwochs ist in "Ivy's Inn" in Princeton halt ein Haufen los, deshalb sind wir da auch immer, daher "Ivy's Wednesday".
Aber was ich eigentlich erzählen wollte: Wir waren also überaschenderweise in Ivy's Inn, grad ein paar Sachen getrunken, voll in Stimmung, als es auf halb eins zugeht und der erste Polizist von innen vor der Tür gesehen werden konnte. Dann kamen immer mehr davon, gingen in die Bar und ließen deutlich werden, dass die Musik abgeschaltet werden soll. Wie sich dann in der folgenden Ansage herausgestellt hat, haben die Cops eine Routinekontrolle gemacht. Der Barkeeper hat erklärt, dass die Cops nur ihren Job machen und jetzt die ID von jedem kontrollieren müssen. Der Chefcop hat dann aber gleich korrigiert: "No, only those of questionable Age". Wie auch immer, die haben dann angefangen, von einzelnen den Ausweis zu kontrollieren. Ich hatte zwar den Eindruck, nur von jungen, gutaussehenden Mädels, aber das kann auch täuschen. ;-)

Und dann haben wir einen Anfängerfehler gemacht: Wir haben uns vorgestellt, wie es in einer deutschen Bar nach so einer Aktion weiterginge und sind halt gefahren, weil wir gedacht haben, die Party wäre vorbei. Wie sich nämlich hinterher herausgestellt hat, ging es danach genauso weiter wie davor, dumm gelaufen also.

Monday, April 17

New York, New York

[gemäß guter Blog Kultur folgender Eintrag...]

Start spreading the news
I'm leaving today
I want to be a part of it, New York, New York
These vagabond shoes
Are longing to stray
And make a brand new start of it
New York, New York
I want to wake up in the city that never sleeps
To find I'm king of the hill, top of the heap
These little town blues
Are melting away
I'll make a brand new start of it
In old New York
If I can make it there
I'll make it anywhere
It's up to you, New York, New York.

I want to wake up in the city that never sleeps
To find I'm king of the hill, top of the heap
These little town blues
Are melting away
I'll make a brand new start of it
In old New York
If I can make it there
I'll make it anywhere
It's up to you, New York, New York.

Saturday, April 15

Let's go, Devils!

Am Donnerstag war ich mit Sven, einem meiner Roomies hier, in Jersey City (neben NY) im NHL Spiel der New Jersey Devils gegen die Philadelphia Flyers. Ein hervorragendes Spiel, mit einiges Situationen auch, die hätten eskalieren können, aber es ist dann doch ohne Schlägerei ausgegangen. ;-)

Aber da konnte man wieder sehen, es sind halt die Details, die in den USA einfach anders sind. Es fing schon am Parkplatz an. Die ersten Fans müssen schon Stunden vor dem SPiel dagewesen sein, und haben sich da halt mit ein paar Leuten getroffen, haben den Campinggrill ausgepackt und auf dem Parkplatz vor dem Spiel noch gegrillt. Andere haben sich einen Football hin- und hergeworfen, kurzum, eine Stimmung wie im Sommer auf einer Grillwiese.
Im Stadion dann haben sich erstmal alle anderen, die nicht schon vorher gegrillt haben, ein komplettes Abendessen an Hot Dogs und weiß-nicht-was gekauft. Dann etwa 10 Minuten vor dem Spiel wurde angefangen, Trailer der Mannschaft zu zeigen und die Spieler vorzustellen. Das Ganze lief natürlich über den Bildschirmwürfel ab, der in der Mitte über der Spielfläche hing, wie man es erwartet.
Und etwa 5 Minuten vor Spielbeginn kam dann natürlich erstmal die Durchsage, man möchte doch bitte die Hüte abnehmen und sich erheben, weil die Nationalhymne gespielt wird. Die diversen Monitore und Displaybänder tauchten das ganze Stadion in ein rot-weiß-blaues Lichtermeer, während irgendjemand, den ich nicht kannte, die Hymne gesungen hat. Ein erstklassikes Spektakel!

Wie auch immer, dann ging tatsächlich das Spiel los, die Stimmung war spitze, wie man es ein einem Sportstadion halt erwartet. Die "Continetal Airlines Arena", in der wir waren, ist außerdem so geschickt gebaut mit recht steilen Rängen, dass wir alles gesehen haben, obwohl wir fast in der hintersten Reihe saßen.

Zu guter Letzt kann ich noch sagen, dass die Devils (zu Recht *g*) mit 4:1 (2:0, 1:1, 1:0) gewonnen haben, davon nur zwei Powerplay Tore (u.a. das Gegentor).

Let's go, Devils!

Thursday, April 6

Arbeitsalltag

Am Samstag war mal wieder eine Party angesagt. Genaugenommen waren zwei Partys am Laufen. Das ist dann auch gleich ein guter Punkt, mal die Partys hier zu erklären:
Es gibt hier in Princeton grob zwei große "Ausländergruppen": Siemens-Interns und Au Pairs *g*. Ich glaube, da muss ich nichts weiter dazu sagen, Au Pairs sollten allen ein Begriff sein. Und aus diesen beiden Gruppen veranstaltet unabhängig voneinander immer mindestens einer am Wochenende eine Party, oft auch in Konkurrenz.

Und auch sonst ist die klassische Woche sehr aufreibend: Nach den Partys am Wochenende sind Montag und Dienstag noch zum Ausspannen. Am Mittwoch ist die Bar "Ivy's Inn" in Princeton einfach Pflicht, weil Mittwochs Karaoke angesagt ist und sich dann dort eben die Interns und Au Pairs wieder alle treffen. Donnerstag geht es oft in die Bar Triumph, die mit eigener Brauerei (inkl. "German Pilsner" *g*) und oft Live Musik auftrumpft und ab Freitag geht es ja wieder ins Wochenende... ;-)

Da erinnert man sich doch gerne an den ruhigen Studentenalltag zurück. *eg*

Saturday, April 1

The Meltdown

Nur um mal ein wenig zu demonstrieren, wo wir hier sind...

Ich hab gerade eine Werbung gesehen, dass am 6. April Ice Age 2 in die deutschen Kinos kommt. Den Film kann ich empfehlen, ich hab ihn gerade gesehen... ;-p

Aber mal ernsthaft, die Kinos hier sind cool. Vor allem, weil es hier auch schön große Kinos gibt. Also, nein, ich rede hier von wirklich großen Kinokomplexen! Wie groß sind so die Kinos in München? Ich weiß es grad nicht, das in Tölz aber hat meinetwegen 6 Säle zu, ich weiß nicht, 300 Plätzen? Und am Wochenende kann man halt um 8 und noch mal um halb 11 einen Film sehen, das wars dann aber auch.

Die Kinos hier haben halt 18 bis 24 Säle wo jedesmal sicher etwa 600 Leute reinpassen, ironischerweise sind aber sonst nie mehr als 100 drin. Das mag damit zu tun haben, dass man hier um 8:10, um 8:30, um 9:10, um 9:40, um 10:10, um 10:45 und wer weiß wann noch Filme sehen kann. Dafür kommt aber ab der Zeit, die auf dem Ticket steht, auch keine normale Werbung mehr sondern nur noch 10 Minuten Kinotrailer... *g*

Ach ja, "V for Vendetta" schon gesehen? Unbedingt anschauen, ich nenne nur vier Namen: Natalie Portman, Hugo Weaving, Andy Wachowski, Larry Wachowski!

PS: unbedingt "V for Vendetta" anschauen! ;-)

Sunday, March 26

Einzugsparty

Ich möchte mal so anfangen: Gestern abend sind etwa 10 Mädels in meinem Schlafzimmer ein- und ausgegangen. Gestern abend war nämlich gleich mal unsere Einzugsfeier (nachdem wir am Freitag eingezogen sind) und da waren gleich mal ein Haufen Leute da.
(Dass eines unserer beiden Bäder durch mein Schlafzimmer durch ist, ist ja nicht so wichtig. *g*)

Das spaßige war, es war irgendwie eine original Princeton-Feier: Wir hatten ursprünglich 6 Leuten bescheid gesagt, dass wir feiern. Davon sind erst mal drei gekommen, die wurden bei uns dann angerufen von anderen, die ursprünglich wo anders hinwollten, wo aber dann doch nichts los war. Dann haben wir die spontan mit eingeladen, und letztendlich waren dann gut 30 Leute da! ;-) Unter anderem ist auf einmal der Wolfi auch eingelaufen, weil er auf ähnlichem Wege davon erfahren hatte, aber nicht wusste, dass es unsere Feier ist. (Für die, die ihn kennen: Ja, der CAMP-Wolfi, der hier jetzt auch unser Supervisor ist. Für die, die ihn nicht kennen: Jemand aus unserem Lehrstuhl, der jetzt auch hier arbeitet und unser Supervisor ist.)

Und wie es sich für eine gute amerikanische Feier gehört kamen irgendwann die Cops um zu sagen, dass es zu laut ist, was sich aber nicht weiter auf die Feier ausgewirkt hat. :-)

Saturday, March 18

Wohnungen

Wir sind gerade von der voraussichtlich letzten Appartement-Tour zurückgekommen. Es gibt zwar schon einen Kandidaten, der weit vorne liegt, aber noch möchte ich nicht zuviel verraten. Näheres gibt es dann, wenn wir wirklich eingezogen sind. Soweit ist erstmal interessant, wie und wo wir an die etwa 3000$ Security Deposit rankommen... ;)

Friday, March 17

The little things

So, und was macht jetzt so den Unterschied aus zwischen den USA und Deutschland? Es sind so die Details, die es stellenweise viel besser, stellenweise aber viel dümmer erscheinen lassen.

Da wären zum Beispiel die Refills: in einem Restaurant oder so muss man nur das erste Getränk bezahlen, jedes weitere nicht alkoholische Getränk ist kostenlos. Oder (zumindest in New Jersey) die Regelung mit dem Verkehrsfluss: Wenn der Verkehrsfluss schneller als die Geschwindigkeitsbegrenzung fährt, ist es voll ok, wenn du dann im Fluss mitfährst, statt dich an die Begrenzung zu halten.

Auf der anderen Seite sind die Preise hier im Supermarkt Bruttopreise und es kommen immer noch, je nach Staat etwa 6% MWSt. dazu, an die man sich halt erst gewöhnen muss. Oder man muss auch dann bezahlen, wenn man am Telefon angerufen wird, genauso, als hätte man selbst angerufen.

Was macht jetzt das Rennen? Im Zweifelsfall, dass es hier mehr Hooters gibt... ;-)

Monday, March 13

und los geht's

Heute war quasi der erste Arbeitstag. Arbeit in dem Sinne, weil ich etwa 20 Seiten Formulare ausfüllen und ungefähr 5x unterschreiben durfte... ;) Außerdem haben wir inzwischen etwa 5 Leute getroffen, die wir vorher noch nicht kannten, und noch 2, die wir schon vom Lehrstuhl in Garching kannten. Und von den 5 anderen sind 2 Deutsche und 3 Österreicher. Man kann also erwarten, dass ich in kürzester Zeit hervorragendes Englisch spreche.

Sunday, March 12

Arrival!!

Schöne Grüße aus Princeton! Wie ist bei euch das Wetter, hier hat es etwa 20°C.

Ich kann leider erst jetzt posten, weil die Sache mit dem WLAN hier nicht so einfach zu lösen war, aber jetzt geht's rund!

Friday, March 10

und tschüss!

So Leute... Ich fahre jetzt gleich zum Flughafen, den nächsten Eintrag lest ihr dann also aus Amerika.

Sunday, February 26

Ich möchte an dieser Stelle nur auf die Uhrzeit hinweisen, bei der dieser Post entstanden ist. Und nein, ich gehe nicht gleich ins Bett, ich bin gerade erst aufgestanden...

Saturday, February 25

Dem "Gesetz zur Vermeidung unnötiger Formulare"

Sollte jemand befürchten, ich würde im Zuge meines Praktikums die Gelegenheit nutzen, und gleich in die USA auswandern, dann kann ich ihn beruhigen. Ohne weitere Erklärung möchte ich nämlich auf das Formular DS157 hinweisen, das nur von "männlichen Bewerbern zwischen 16 und 45" ausgefüllt werden muss:
DS157 einzusehen auf der Seite der US Botschaft

;)

Tuesday, February 21

Visa und andere Probleme

Um so ein Visum zu bekommen, mit dem ich ein halbes Jahr für die Amerikaner arbeiten darf, muss ich nicht nur ungefähr $200,- bezahlen, nein, ich muss auch noch um 10:00 in der Früh im amerikanischen Konsulat in Frankfurt vorsprechen. Das heißt so viel wie um 04:00 Uhr (!!!) am Montag aufstehen!!

Man hat's nicht leicht...

Sunday, January 29

BlogThat!

Princeton ist der Titel des Blogs, das der Florian inzwischen auf mein Anraten (*hust, hust*) auch eingerichtet hat. Einfach mal anschauen, kann nicht verkehrt sein. ;-)

Saturday, January 7

Heute fange ich also mit diesem Blog an, in dem ich ab und an was zu meinem Praktikum in Princeton schreiben will.